Mit dem Pedelec Umbausatz flott unterwegs

Wer bei seinen Radtouren in den Genuss einer Motorunterstützung kommen will, ist nicht unbedingt gezwungen, sich ein komplettes Pedelec zu kaufen.

 

Hat man ein Cityrad, Trekkingrad oder Mountainbike mit stabilem Rahmen ( Stahlrahmen oder stabiler Alu-Rahmen ), kann man es mit ein wenig technischem Geschick und einem Pedelec Umbausatz zu einem vollwertigen Elektrorad nachrüsten.

 

Bei Nabenmotoren ist je nach Einbauort auch hohe Stabilität der Vorderradgabel bzw. der Hinterradaufnahme eine wichtige Voraussetzung. Diese Teile werden besonders beim Anfahren stark durch den Motor beansprucht.
Weiterhin ist zu beachten, dass die Gabel eine ausreichende Breite hat, um den Motor aufzunehmen.

 

Der Pedelec Umbausatz besteht oft aus folgenden Teilen:

  • Elektromotor ( Vorderad- oder Hinterrad-Nabenmotor oder Mittelmotor )
  • Controller-Einheit ( die Steuerelektronik )
  • Bedienteil mit Tasten/Drehschalter und Display
  • Bremsgriffe mit Abschaltkontakten
  • Sensor
  • Akkumulator
  • Ladegerät / Ladekabel

Immer zu beachten: Starke Bremsen

Vor allem durch Motor und Akku bringt ein zum Pedelec umgebautes Fahrrad einige Kilogramm mehr auf die Waage als vorher. Mit dem umgebauten Elektrorad wird man öfter etwas flotter als vorher unterwegs sein.

 

Beides zusammen bedeutet für die Bremsen, dass sie im Ernstfall mehr leisten müssen, um das Rad zum Stehen zu bringen, als vor dem Umbau.
Für einen sicheren Betrieb ist es deshalb wichtig, dass das Fahrrad gute Bremsen besitzt.

 

Die Wahl des Akkus

Der Motor eines Pedelec Umbausatzes hat eine Nenndauerleistung von maximal 250 Watt und unterstützt das Treten bis zu Geschwindigkeiten von höchstens 25 km/h.
Oft werden dazu Akkus mit unterschiedlicher Kapazität angeboten, die entsprechend der gewählten Unterstützungsstärke, der Art des Geländes, des Fahrergewichts und anderer Faktoren die Reichweite bestimmen.