Elektrorad-Klassen: Das Pedelec

Eine der Varianten des Elektrorades ist das Pedelec. Das Wort wurde aus Teilen der Bezeichnung Pedal Electric Cycle gebildet, steht also für ein Pedal- und elektrisch getriebenes Fahrrad.
Das Pedelec ist durch 3 Eigenschaften gekennzeichnet:

 

  • Der Pedelec-Fahrer wird nur dann durch den Elektromotor unterstützt, wenn er in die Pedale tritt.

Lässt er das Elektrorad nur rollen, ohne zu treten, verhindert ein Sensor mit entsprechender Steuerelektronik, dass der Motor einen Schub liefert .
Einzige Ausnahme bilden hier Modelle mit einer Anfahrhilfe. Bei dieser Art Pedelec beschleunigt der E-Motor aus dem Stand auch ohne Treten. Der „Anschub“ ist aber auf eine geringe Geschwindigkeit von etwa 5 – 6 km/h begrenzt.
Die Stärke der Unterstützung durch den Motor kann gewählt werden und wirkt sich auf die Reichweite einer Akkuladung aus.

 

  • Die maximale Motorleistung ist auf 250 Watt begrenzt.
  • Eine Antriebsunterstützung leistet der Elektromotor nur bis zu einer Geschwindigkeit von höchstens 25 km/h.

Bei höherem Tempo schaltet der Motor ab und das Pedelec kann nur durch intensiveres Treten der Pedale weiter beschleunigt werden.
Mit den genannten Begrenzungen ist das Pedelec als Fahrrad eingestuft. Es wird kein Kennzeichen vergeben und es ist auch keine Kfz-Haftpflichtversicherung abzuschließen. Der Pedelec Fahrer muss keinen Helm tragen (Stand: April 2014).

 

Nicht zu dieser Kategorie zählt das S-Pedelec, weil bei ihm die oben angeführten Grenzen nicht eingehalten werden.